Unter dem Motto „1000 Bäume für die Stadt Bamberg“ hatten Bürgerinnen und Bürger und die Bürgervereine Bambergs im Sommer 2024 die Möglichkeit, geeignete Standorte für die Pflanzung neuer Bäume vorzuschlagen.
Die insgesamt 123 Vorschläge wurde seitens des Bamberg Service, Abteilung Grünanlagen und Friedhöfe, umfassend geprüft. So kamen bei der Bewertung sowohl oberirdische Begebenheiten wie Feuerwehr- und Grundstückszufahrten als auch unterirdisch vorhandene Leitungsverläufe (Gas, Wasser, Kanal, Telekom etc.) zum Tragen. In einer öffentlichen Sitzung des Bau- und Werksenates der Stadt Bamberg im Frühjahr 2025 wurde schließlich beschlossen, dass 31 Baumstandorte über das Förderprojekt MitMachKlima finanziert und die Standortvorschläge der Bürgerinnen und Bürger realisiert werden.
In Zusammenarbeit mit dem Bamberg Service und der ausführenden GaLaBau-Firma Laufer wurden zunächst 30 Bäume gepflanzt und die Grünflächen der Bayerleinswiese und des Wassermannparks aufgewertet. 20 Bäume sind auf der Bayerleinswiese zu finden, während 10 Bäume eine neue Heimat im Wassermannpark gefunden haben und dort für ein besseres Stadtklima sorgen.
Der verbleibende 31. Baum wurde abschließend in der Franz-Ludwig-Straße gepflanzt. Hierfür wurde ein Teilstück des Straßenraums entsiegelt. Statt Asphalt können sich die Bambergerinnen und Bamberger in Zukunft an einer rotblühenden Rosskastanie erfreuen. Deren Blütenpracht entfaltet sich im Mai, während die Vorteile dieser Baumpflanzung langfristig ihre Wirkung zeigen. Denn die Rosskastanie gilt als stadtklimafester Baum, der auch gegen die steigenden Temperaturen und Extremwetterereignisse gut gewappnet ist.
Die neuen Bäume werden nicht nur zur Verbesserung des Mikroklimas beitragen, indem sie Schadstoffe binden, Sauerstoff produzieren und so die Luftqualität verbessern, sie sorgen gleichzeitig für Schatten und mildern heiße Temperaturen im Sommer ab.
„Alles Vorteile, die die Lebensqualität und das Wohlbefinden der Bambergerinnen und Bamberger verbessern. Zudem erhöhen die neuen Bäume die Artenvielfalt, indem sie neue Lebensräume für Vögel und Insekten bieten.“ (Jonas Glüsenkamp – Bürgermeister und Umweltreferent)