Austausch nach über 20 Jahren mit klimaangepassten Bäumen
Die bisherigen Pflanzkübel in der oberen Königsstraße wurden vor über 20 Jahren von den Gewerbetreibenden der Königstraße initiiert und mitfinanziert – ein frühes Beispiel für lokales Engagement und Verantwortung für den eigenen Standort. Nun war ein Austausch nicht nur wünschenswert, sondern auch notwendig.
Den Anstoß zur Erneuerung gab Christian Merz von der Brauerei Spezial, der sich mit dem Anliegen an die Wirtschaftsförderung wandte. Gemeinsam wurde nach einer tragfähigen Lösung gesucht. Die Finanzierung des Projekts konnte schließlich über das Förderprogramm MitMachKlima realisiert werden.
Insgesamt wurden 9 Baumkübel ausgetauscht und mit klimaangepassteren Bäumen bepflanzt, die gegen die Extremwetterereignisse besser gewappnet sind. Auch die neuen Pflanzkübel stellen eine Verbesserung dar. Sie sind aus witterungsbeständigem Holz und mit einem kleinen Wasserreservoir ausgestattet, sodass Regenwasser aufgesammelt werden kann, was den Bewässerungsaufwand und generell den Unterhalt der Bäume erleichtert. Die Bäume wurden abschließend mit einer Unterpflanzung versehen, die zusätzlich für bunte Akzente sorgt und die Wasserverdunstung reduziert.
Bürgermeister Jonas Glüsenkamp und Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller freuten sich zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der örtlichen Gewerbetreibenden über die neuen Pflanzkübel in der Oberen Königstraße und weihten diese gemeinsam offiziell ein.
„Ich freue mich, dass unser Förderprojekt dazu beitragen konnte, einen wichtigen Straßenzug unserer Innenstadt zu begrünen und aufzuwerten. Solche Maßnahmen verbessern nachhaltig das Mikroklima und helfen dabei, die Bamberger Innenstadt besser vor Hitze zu schützen,“ betont Bürgermeister und Umweltreferent Glüsenkamp.
Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller ergänzt:
„Die Transformation unserer Innenstädte aktiv und unterstützend zu begleiten ist eine zentrale Aufgabe der Stadtverwaltung. Stadtgrün spielt dabei eine entscheidende Rolle: Es steigert die Aufenthaltsqualität und macht die Innenstadt für Besucherinnen und Besucher attraktiver.“
Das Projekt ist ein erfolgreiches Beispiel für fachübergreifende Zusammenarbeit in der Verwaltung in Kooperation mit den Gewerbetreibenden vor Ort. Damit die Maßnahme langfristig wirkt, soll auch künftig – wie schon bei der ursprünglichen Initiative – ein gemeinsamer Blick auf Pflege und Erhalt gelegt werden.