Umweltreferent Jonas Glüsenkamp wirbt für Ackerpatenschaften auf dem Weltacker

Ackerpatenschaft Weltacker
© Sonja Seufferth, Stadt Bamberg

Schon ab 25 Euro pro Jahr können Interessierte das lebendige Bildungsprojekt unterstützen.

Angrenzend an die Flächen der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) Bamberg öffnete der Weltacker 2025 seine Pforten in Bamberg. Hier wächst nach klassischem Weltacker-Konzept eine flächengetreue Darstellung der globalen Landwirtschaft auf 2.000 Quadratmetern. Darauf muss alles wachsen, was wir Menschen verbrauchen. Mit einer Ackerpatenschaft können Sie dieses lebendige Bildungsprojekt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ganz konkret unterstützen.

Auf dem Weltacker wird gerade noch fleißig geerntet, bevor nach einem heißen trockenen Sommer Ende Oktober die zweite Saison zu Ende geht. Seit Mai 2025 werden in der Bamberger Südflur über 40 Nutzpflanzen von Ackerbohnen, über Baumwolle bis Zuckermais angebaut. Bei weit über 100 Bildungsveranstaltungen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen wurde seitdem auf dem Weltacker gestaunt, gelernt, geackert und gekocht. Um den Weltacker nun auf eine dauerhaft tragfähige finanzielle Basis zu stellen, bietet der BUND Naturschutz Bamberg, der Träger des Weltackers, nun Ackerpatenschaften an. Schon ab 25 Euro pro Quadratmeter im Jahr kann sich jeder symbolisch am Weltacker beteiligen und damit den und umfangreiche Bildungsarbeit ermöglichen.

Zweiter Bürgermeister und Umweltreferent Jonas Glüsenkamp wirbt für diese Finanzierungsidee. Bei einem Besuch auf dem Weltacker im Rahmen des Bamberger Ferienprogramms rief er deshalb zur Übernahme von Ackerpatenschaften auf: „Werden Sie Patin oder Pate und damit ein Teil dieses beeindruckenden Projekts. Ich unterstütze den Weltacker von Anfang an, weil er hervorragend in die Gärtnerstadt Bamberg passt. Hier erleben Kinder mit allen Sinnen, woher die Lebensmittel kommen, die sie täglich genießen. Sie lernen Wertschätzung für unsere Natur und nachhaltiges Handeln im Alltag.“

Zukunft des Projekts sichern

„Wenn wir für alle 2.000 Quadratmeter eine Patin oder einen Paten finden, dann ist die Zukunft des Weltackers finanziell gesichert. Natürlich kann eine Person die Patenschaft für mehr als einen Quadratmeter übernehmen. Außerdem gibt es auch die wunderbare Möglichkeit, eine Ackerpatenschaft zu verschenken“ erklärt Christine Hertrich, die Projektleiterin des Weltackers.

Danach griff Umweltreferent Glüsenkamp selbst zur Grabgabel und half den Kindern, die am Ferienprogramm teilnahmen, Süßkartoffeln auszugraben. Diese verarbeiteten die Kinder zusammen mit Zucchini, Mangold und vielen frischen Kräutern in einem leckeren Eintopf, den sie ausschließlich aus den Zutaten des Weltackers kochten. Diese Aktion, die exemplarisch für die Arbeit des Weltackers steht, wurde unter anderem durch den Unterstützungsfonds der Stadt Bamberg und das Förderprojekt MitMachKlima ermöglicht.

Erntedankfest am 4. Oktober

Eine Patenschaft kann man beim Erntedankfest am 4. Oktober zwischen 14 und 17 Uhr direkt auf dem Weltacker abschließen. Das Fest wird in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung und der Solidarischen Landwirtschaft veranstaltet.

Noch einfacher ist es, das Formular zur Übernahme einer Ackerpatenschaft von der Webseite unter www.bamberg.bund-naturschutz.de/weltacker/weltacker-patenschaft herunterzuladen und ausgefüllt an info@weltacker-bamberg.de zu senden. Das Formular kann auch telefonisch bei der Projektleiterin Christine Hertrich unter 0155/63350316 angefordert und per Post verschickt werden.

Mehr Informationen zum Projekt Weltacker in Bamberg finden Sie auf der Website https://www.2000m2.eu/de/aecker/bamberg/.